Welche Gründüngung für welches Problem?
Gründüngung ist kein Dünger (außer Leguminosen): Sie füttert das Bodenleben und verbessert die Struktur, man wählt sie also nach dem Problem. Drahtwurm: Senf, den er meidet, doch Senf lockt Erdflöhe, also nicht neben Kohl und Radieschen. Verdichteter Lehm: Ölrettich oder Daikon 5–6 Wochen vor dem Schnee, Wurzeln im Boden lassen, damit der Frost ihn sprengt. Zu wenig Stickstoff: Leguminosen (Wicke, Erbse, Lupine), die einzigen, die Stickstoff aus der Luft holen; in der Knospe mähen, gleich nach der Schneeschmelze vor Tomaten und Kartoffeln säen. Unkraut: Roggen (danach 2 Wochen bis zur nächsten Saat). Krankheiten nach Tomaten oder Zwiebeln: Hafer, am besten Wicke mit Hafer. Nematoden: Phacelia, sie passt vor jede Kultur. Zu wenig Phosphor: Buchweizen.
Auch gefragt
- Welche Gründüngung gegen Drahtwurm, Unkraut oder Krankheiten?
- Ist Gründüngung ein Dünger?