Wie mache ich einen lebenden Weidenzaun?
Weide bewurzelt sich aus einfachen Ruten, die man in die Erde steckt. Im Winter (Januar–Februar, in der Ruhe) einjährige Ruten schneiden, 20–30 cm tief in feuchte Erde stecken, etwa alle 20 cm schräg in 45°, halb in die eine, halb in die andere Richtung, und zu Rauten flechten: An den Kreuzungen verwachsen sie zu einem lebenden Zaun oder Windschutz. Den ersten Sommer gießen, neue Triebe jeden Winter zurückschneiden. Auf den Stock gesetzt, treibt Weide jedes Jahr mehrere Meter aus: Ruten für Körbe und Rankhilfen, Mulch, Sommerfutter für Ziegen und Kaninchen. Ihre Wurzeln halten Ufer von Teichen und Bächen: Stecklinge und Flechtzäune aus lebender Weide am Hang verhindern Abschwemmen. Nicht näher als 10 m an Drainagen und Fundamenten pflanzen.
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